Infektionsrisiken

Genitalwarzen sind sehr ansteckend. Das Risiko, dass bei ungeschütztem sexuellen Kontakt mit einer infizierten Person HP-Viren übertragen werden, ist hoch.

Infektionsrisiken

HP-Viren werden durch engen Hautkontakt übertragen, also nicht durch Samenflüssigkeit oder Blut wie beim Aids-Virus HIV. Zu einer Kontaktinfektion kommt es häufig, aber keineswegs ausschließlich, beim Geschlechtsverkehr.

Voraussetzung sind kleinste Haut- oder Schleimhautverletzungen, die vor allem beim Sex entstehen und dem Virus das Eindringen in die Haut erleichtern. Sie sind allerdings so gering, dass die Betroffenen nichts davon bemerken.

Welche Personengruppen sind besonders gefährdet?

Das Risiko einer HPV-Infektion erhöht sich durch:

  • häufig wechselnde sexuelle Kontakte
  • häufige ungeschützte sexuelle Kontakte
  • erste sexuelle Kontakte schon in frühem Alter
  • Rauchen
  • Drogenkonsum

Ob es nach einer Viren-Übertragung tatsächlich zu einer Infektion kommt, hängt stark von den eigenen Abwehrkräften ab. Besonders gefährdet sind:

  • chronisch kranke, immungeschwächte Menschen, z.B. Diabetiker oder Aids-Patienten
  • Patienten mit einem Spenderorgan, die Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems einnehmen müssen

Welche Übertragungswege sind außer Geschlechtsverkehr denkbar?

Eine Übertragung ist auch durch engen Körperkontakt möglich, etwa beim gemeinsamen Baden oder Petting – in seltenen Fällen sogar durch Gegenstände wie ein Handtuch, das von einer infizierten Person benutzt wurde.

Zwar sollten beim Geschlechtsverkehr unbedingt Kondome verwendet werden. Doch ein Kondom bietet keinen hundertprozentigen Schutz, da es nur die Haut schützt, die es bedeckt.