Sehr ansteckend – oft unerkannt – meist verheimlicht: Feigwarzen

Warten Sie nicht und gehen Sie zum Arzt – Genitalwarzen lassen sich heute sanft und wirksam behandeln.

Erkrankung

Genitalwarzen, auch Feigwarzen genannt, sind immer noch ein Tabuthema. Dabei können sie jeden sexuell aktiven Menschen treffen. Denn die Erreger, Humane Papilloma-Viren (HPV), werden überwiegend durch sexuellen Kontakt übertragen.

HPV-Infektionen sind deswegen die häufigste virale sexuell übertragbare Krankheit weltweit. Sie verursachen nicht nur Genitalwarzen, sondern können je nach Typ zum Beispiel auch Gebärmutterhalskrebs auslösen.

Wer ist betroffen

Betroffen sind Frauen und Männer jeder Altersgruppe, wobei junge Erwachsene unter 30 das größte Risiko tragen. Bis zu zwei Prozent der sexuell aktiven Bevölkerung haben Feigwarzen – das sind über eine halbe Million Menschen in Deutschland.

Lassen Sie bei Feigwarzen sich und Ihren Partner behandeln

Viele Betroffene verheimlichen ihre Erkrankung und trauen sich nicht, zum Arzt zu gehen. Dabei ist es wichtig, Genitalwarzen sofort zu behandeln, damit sich die Warzen nicht weiter vermehren und bis zur vollständigen Abheilung Kondome zu verwenden. Sonst besteht das hohe Risiko, bei jedem Sexualkontakt den Partner mit dem HP-Virus zu infizieren.

Falls Ihr Partner auch an Feigwarzen erkrankt ist, sollte er sich ebenfalls behandeln lassen, um zu verhindern, dass Sie sich gegenseitig immer wieder anstecken. Zur Behandlung steht auch einfach und diskret eine Salbe zur Verfügung.

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